Transparenzbericht Facebook

Das Internet-Unternehmen Facebook veröffentlichte gestern seinen ersten globalen Bericht über Regierungsanfragen (Zeitraum 01 - 06.2013). Konkret verlangen die Vertreter der Staaten bei ihren Anfragen gegenüber Facebook üblicherweise Daten, über welche sich die Identität eines Nutzer belegen, bzw. rückführen lässt.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass Vertreter Österreichs in 35 Anfragen Informationen über 41 Benutzer angefragt haben, aber nur in 17 % eine Auskunft erlangten. Dies belegt die ausserordentlich schlechte Qualität der österreichischen Anfragen, bzw. die Anzahl der rechtswidrig angefragten Daten. Facebook publiziert die notwendige Art der Anfrage in ihren Richtlinien und denen nicht entsprechende Anfragen werden abgelehnt. Lediglich Länder wie Panama, Südafrika, Equador usw. hatten eine deutlich schlechtere Quote als Österreich.

Link Globaler Bericht über Regierungsanfragen

Link Informationen für Strafvollzugsbehörden